Am Abend des 03.04.2025 kam es zu einem umfangreichen Polizeieinsatz, als das Rockford Hills Police Department (RHPD) zusammen mit dem Blaine County Sheriff's Office (BSCO), dem Mission Row Police Department (MRPD) und dem SWAT-Team das Anwesen der Familie Bratva stürmte. Der Einsatz folgte einer Verfolgungsjagd, einer Schießerei und einer Bedrohung für medizinische Einsatzkräfte.
Hintergrund des Einsatzes
Laut Zeugenangaben kam es auf dem Recyclinghof zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der Familie Bratva und einer weiteren kriminellen Gruppierung kam. Laut Aussagen des Medical Departments (MD) soll Bratva die rivalisierende Gruppierung gezielt in einen Hinterhalt gelockt haben.
Das MD traf zuerst zur Erstversorgung am Ort des Geschehens ein, konnte jedoch nur kurzzeitig Hilfe leisten. Zurück im Krankenhaus erhielt der Notdienst erneut einen Dispatch und kehrte daraufhin zum Recyclinghof zurück. Dort eskalierte die Situation weiter: Mitglieder der Familie Bratva schossen direkt auf das ankommende Fahrzeug des MD und näherten sich den Einsatzkräften mit gezogener Waffe.
Ein Mitglied der Familie Bratva soll den Sanis vor Ort aufgefordert haben, das Gebiet zu verlassen, da es hier nichts zu tun gäbe. Das MD wies darauf hin, dass ihre Notfallbänder Alarm geschlagen hatten und ein Verlassen des Einsatzorts unterlassene Hilfeleistung darstellen würde. Infolge der Bedrohungslage informierte das MD die Polizei.
Die Verfolgung und Stürmung
Als die Polizei am Tatort eintraf, flohen drei graue Bravado Bison HF-Fahrzeuge in Richtung Stadt. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Mitglieder der Bratva teilten mir mit, dass während der Verfolgung mit dem Schießen auf die Reifen der Polizeifahrzeuge gedroht wurde. Diese Drohung wurde schließlich umgesetzt, und es kam zu einem Schaden an einem Polizeifahrzeug, was mir durch Chief of Police Frank Schulz bestätigt wurde. Hierdurch wurde die Verfolgung kurzzeitig unterbrochen werden.
Einer der flüchtenden Bisons konnte dennoch bis in unmittelbare Nähe des Bratva-Anwesens verfolgt werden – etwa eine Straße davon entfernt. Kurz darauf fuhren zwei der Fahrzeuge direkt auf das Grundstück, während zwei weitere nachfolgten. Angesichts der eskalierenden Lage entschieden sich Polizei, Sheriff’s Department und Army dazu, das Gelände gemeinsam zu stürmen. Laut den Aussagen der Bratva sammelte sich ein massives Polizeiaufgebot im Einsatzgebiet: 9 bis 11 Fahrzeuge und etwa 20 bis 30 Einsatzkräfte, darunter auch Spezialkräfte.
Der Zugriff
Bei der Stürmung kam es zu einer erneuten Schießerei auf dem Anwesen. Sechs Tatverdächtige wurden dabei niedergestreckt und anschließend notversorgt. Die Verletzten wurden ins Polizeigewahrsam überführt.

Laut Polizeisprecher Niklas Schmitt begründet die Behörde das entschlossene Vorgehen mit einer akuten Gefahrenlage. Die Beamten sahen sich unmittelbar bedroht und entschieden sich daher für den schnellen Zugriff.
Auch der zuständige Richter Karl Krabbe sowie die Staatsanwaltschaft bestätigten gegenüber unserer Redaktion, dass „Gefahr im Vollzug“ bestand und die Stürmung daher rechtlich gerechtfertigt sei. Der Fall werde jedoch weiterhin juristisch aufgearbeitet.
Sicherstellungen und Konsequenzen
Von den Tatverdächtigen wurden zahlreiche Waffen sichergestellt, darunter:
- Mehrere fortgeschrittene Gewehre
- Pistolen und Pistole MK2
- AP-Pistolen
- Weitere diverse Schusswaffen
Die Tatverdächtigen wurden nach ihrer Erstversorgung zunächst in das RHPD gebracht und dort inhaftiert. Nach Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft erfolgte eine Verlegung in das Staatsgefängnis.
Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an. Laut Angaben des Richters wurde von Seiten der Familie Bratva über ihre Anwälte zudem Klage auf Schadensersatz eingereicht. Ob die Stürmung weitere juristische Konsequenzen für die beteiligten Behörden oder für die Familie Bratva haben wird, bleibt abzuwarten.
Hinter den Kulissen: Einsatz für die Wahrheit
Die Darstellung der Ereignisse variiert je nach Quelle. Um ein möglichst vollständiges Bild zu vermitteln, habe ich sowohl mit den Strafverfolgungsbehörden (RHPD), als auch mit Mitgliedern der Familie Bratva, den medizinischen Einsatzkräften, sowie mit dem Richter und der Staatsanwaltschaft gesprochen. Die juristische Aufarbeitung des Falls dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Lifeinvader wird die Entwicklungen in diesem Fall weiterhin verfolgen und über neue Erkenntnisse berichten. Für aktuelle Updates besuchen Sie weiterhin gerne unsere Website.