Am Abend des 12. März 2025 eskalierte eine Geiselnahme in der Staatsbank, bei der auf acht Geiseln geschossen wurde. Während die Polizei betont, dass die Situation aufgrund zunehmender Bedrohungen eskaliert sei und ein Rückzug notwendig war, sehen Kritiker das Verhalten der Einsatzkräfte als versagt an. Die Ereignisse werfen zahlreiche Fragen auf.
Die Geiselnahme – Ein Überblick
Laut exklusiven Informationen, die Lifeinvader vorliegen, übernahm eine Gruppe der Fraktion Cukur am 12. März die Staatsbank und nahm acht Zivilisten als Geiseln. Die Geiselnehmer forderten für eine Geisel eine freigehaltene Fluchtroute, für vier Geiseln wurden Magazine und für die restlichen drei Geiseln Schmerztabletten verlangt.
Die Polizei unter der Leitung von [LSPA-01] John Lopez setzte [BSCO-01] Irina Wulf als Verhandlungsführerin ein. Laut Çukur verlief die Verhandlung anfangs ruhig, doch die Situation spitzte sich zu, als Polizeieinheiten in der Stadt ihre Fahrzeuge attackierten. Einige Mitglieder von Çukur waren nicht in der Bank, sondern mobil unterwegs, um eine Einkesselung zu vermeiden. Laut ihren Aussagen wurden sie von der Polizei mit Insurgents angegriffen, was die Geiselnehmer zunehmend nervöser machte. Ihre Forderungen wurden schärfer, und sie erhöhten den Druck auf die Polizei.
Trotz einer massiven Präsenz von etwa 30 Einsatzkräften aus Polizei und Armee wurde der Einsatz schließlich von Seiten der Polizei abgebrochen. Der Vorschlag zum Rückzug kam von der SWAT-Einheit, um eine noch größere Eskalation zu vermeiden. Der Rückzug wurde als notwendig erachtet, um das Leben der Einsatzkräfte zu schützen und die Situation neu zu bewerten.
„Die Polizei hat einfach aufgegeben und sich zurückgezogen", sagte eine der Geiseln gegenüber Lifeinvader. Diese Geisel erfuhr von den Geiselnehmern, dass sie von dem Rückzug der Polizei überrascht wurden. Die Geiseln wurden danach aus dem Gebäude gebracht, jedoch war zu diesem Zeitpunkt keine Polizeipräsenz mehr vor Ort.
Die Sicht der Polizei
Nach Angaben von Verhandlungsführerin Irina Wulf war eine Einigung schwierig, da einige Forderungen, insbesondere nach Schmerztabletten, nicht erfüllt werden konnten. Zudem seien Beamte massiv bedroht worden.
„Wenn ihr jetzt nicht das macht, was wir sagen, dann schießen wir euch eine Kugel in den Kopf."
Diese und weitere Bedrohungen sowie verletzte Beamte führten zur Entscheidung, sich zurückzuziehen, um die Lage neu zu bewerten und die verletzten Beamten zu versorgen. Der Rückzug wurde als notwendig erachtet, um eine noch größere Eskalation zu verhindern.
Fehlkommunikation und Eskalation
Ein zentraler Punkt der Eskalation war die Rolle der Leitstelle. Laut Cukur wurde die Leitstelle nach dem Abzug der Beamten mehrfach kontaktiert, doch nach einem ersten Gespräch sei der Kontakt von der Polizei abgebrochen worden, und alle Leitstellen von allen Departments waren danach nicht mehr erreichbar.
Warum war Cukur nach dem Rückzug der Polizei nicht mehr in der Lage, die Leitstelle zu erreichen? War es ein Versehen oder eine bewusste Entscheidung der Polizei, den Kontakt zu unterbrechen?
Nach dem Rückzug – Tragisches Ende für die Geiseln

Nach dem Rückzug der Polizei wurden die Geiseln von Cukur aus dem Gebäude gebracht, doch es waren keine Einsatzkräfte mehr vor Ort. In der Folge wurden auf sie geschossen. Die Bratva, eine weitere Gruppierung, sammelte später die bewusstlosen Geiseln ein und informierte darüber, dass die Geiseln noch von Cukur in die stabile Seitenlage gebracht wurden.
Weder der medizinische Dienst noch andere Behörden seien nach dem Abzug von Cukur zur Hilfe geeilt, was den Vorwurf eines schweren Versagens verstärkt.
Ein Justizskandal?
Die Ereignisse werfen zahlreiche Fragen auf:
- War der Rückzug der Polizei alternativlos, oder hätte es andere Lösungen gegeben?
- Warum war Cukur nach dem Rückzug der Polizei nicht mehr in der Lage, Kontakt zur Leitstelle aufzubauen? Wurde der Kontaktversuch absichtlich nicht erwidert?
- Warum wurden nach dem Abzug der Polizei keine weiteren Maßnahmen ergriffen, um das Leben der Geiseln zu schützen?
Stellungnahmen der beteiligten Dienststellen
Lifeinvader hat die beteiligten Polizeidienststellen um eine Stellungnahme gebeten:
- Die Armee teilte lediglich mit, dass ihnen der Rückzug befohlen worden sei.
- Das RHPD verwies darauf, dass weitere Informationen nur über [BSCO-01] Irina Wulf zu erhalten seien.
- Die Academy gab an, dass ihre Rolle stets unterstützend sei, wobei jedoch die [01] der Academy als Einsatzleitung fungierte. Interessanterweise blieb die [01] der Academy auf das Angebot zur Stellungnahme hin unbeantwortet.
Kommentarbereich für die Bürger der Stadt
Lifeinvader lädt alle Bürger der Stadt – ob direkt betroffen oder nicht – dazu ein, ihre Gedanken und Kommentare zu diesem Vorfall unter diesem Artikel zu hinterlassen. Ihre Meinungen sind wichtig und helfen, das Geschehen besser zu verstehen und mögliche Lösungen zu finden.
Die PDler sind einfach Feige gewesen…. Skandal!!!
Da gebe ich dir vollkommen recht, die Geiseln einfach im stich zu lassen geht gar nicht!!! Skandalös!!!
Ich als unbescholtener Bürger bin entsetzt sowas lesen zu müssen. Ich wünsche mir eine lückenlose Aufarbeitung, um wieder ruhig schlafen zu können. Grade als Anwohner in der Gegend möchte ich mich wieder sicher fühlen. Bitte bleibt dran Lifeinvader und gebt uns Updates!
[…] dramatischen Geiselnahme in der Staatsbank am 12. März, bei der auf acht Geiseln geschossen wurde (siehe vorheriger Bericht), hat Lifeinvader den renommierten Juristen Thomas Fischer zu einer rechtlichen Einschätzung des […]